Gehirnwellen-Synchronisation
Diese Technik kam in den späten 80er Jahren in Zusammenhang mit Brain Machines auf.
Sie basiert auf dem Effekt, dass unser Gehirn sich auf regelmässige Impulse im Bereich seiner natürlichen Hirnwellentätigkeit diesen angleicht.
Lichtblitze
Wenn man z.B. die Augen mit Lichtblitzen von einer Frequenz von 20 Herz (Schwingungen pro Sekunde) angestrahlt werden und sonst nichts besonderes getan wird, beginnen die Neuronen immer mehr gemeinsam mit dieser Frequenz zu feuern, was im EEG (den Hirnströmen) gemessen werden kann. Dabei entstehen Wellen, welche sich synchron über das ganze Gehirn ausbreiten.
Fast jeder kennt diesen Effekt von Neonröhren, welche in einem hohen Bereich flackern (50 bis 60 Herz) und einen angespannt werden lassen sowie das Schlafen erschweren. Dies liegt daran, dass sie im Gamma-Bereich (38 Herz bis 100 Herz) arbeiten und dieser im Gehirn normalerweise bei hoher Konzentration, Anspannung und Flucht entsteht.
Ebenso ist es mit dem langsamen, ruhigen Flackern eines Feuers, welches eher im Alpha-Bereich (7 bis 12 Herz) liegt, der für Entspannung und Träumerei sorgt.
Wenn das Gehirn angeregt wird, mit einer speziellen Frequenz zu schwingen, stell sich also auch der entsprechende Zustand wie Konzentration, Entspannung oder Meditation ein. Man kann also so eine gewünschte Arbeitsfrequenz und den zugehörigen Zustand von aussen vorgeben und steuern.
Töne
Dasselbe kann auch über speziell modulierte Töne erreicht werden. Eine Methode ist, mittels Kopfhörern leicht unterschiedliche, höhere Frequenzen in das linke und rechte Ohr zu geben (binaurale Töne). Dabei nimmt das Hirn ein Pulsieren mit der Differenz dieser Frequenzen wahr und beginnt, damit zu schwingen.
Dasselbe kann auch mit direkt modulierten Tönen erreicht werden, z.B. eine Trägerfrequenz von 220 Herz, welche mit 8 Herz in der Lautstärke schwingt (isochrone Töne). Der Vorteil ist, dass dies auch ohne Kopfhörer funktioniert.
Neurotransformer
Dieser wurde entwickelt, um sowohl Stroboskop-Effekte, als auch modulierte Töne auf einem Mobile oder einem PC zu produzieren und diese in einem zeitlichen Ablauf zu steuern, so dass man z.B. während 30 Minuten zuerst in eine Tiefenentspannung geführt wird und anschliessend wieder zurück in das Alltagsbewusstsein.
Daneben aber verfügt er auch über einige nützliche Dinge, wie modulierte Hintergrundmusik oder Sprachaufnahmen, welche in tiefer Entspannung als Induktionen direkt eingeprägt werden. Diese können auch als Subliminals gerade nicht mehr hörbar hinter den anderen Tonquellen abgespeilt werden.
Ein Rauschgenerator kann sogar genutzt werden, um eine lange, tiefe Atmung zu stimulieren.
Grenzen
Diese Effekte können eintreten, wenn das Gehirn auch bereit dazu und nicht anderweitig beschäftigt ist.
Bei einer krankhaften Lichsensibilität und Epilepsie allerdings sind die Stroboskop-Effekte strikt zu unterlassen, da diese den natürlichen Schutz umgehen und einen Anfall auslösen können.